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<p>Der Zauber des Bergs</p>

Der Zauber des Bergs
Majestätisch erhebt er sich aus den Tiefen des Hochtals und prägt die Landschaft auf faszinierende Weise. Glitzernd verführt er im Winter zu Schneeerlebnissen auf Ski, Snowboards, Schlitten und Schneeschuhen und lädt im Sommer zum Wandern und Biken ein. Symphonien in Weiss- und Blautönen, Felswände, Gletscher, Seen, dramatische Licht- und Schattenspiele, eindrückliche Schroffheit, duftende Kräuterwiesen: Der Corvatsch hat viele Gesichter. Jeden Tag wartet er mit einem andern Naturschauspiel auf und lädt zu sportlichen Abenteuern, zum Staunen und zu Beschaulichkeit. Der Hausberg der Silvaplaner besitzt eine Anziehungskraft, die weit in die Welt hinaus strahlt.

Für die Silvaplaner und Oberengadiner war der Corvatsch über die Jahrhunderte Schutz, Naturgewalt, aber auch Weideland und somit ein Teil ihres Daseins, von dem sie abhängig und dem sie manchmal auch ausgeliefert waren, den sie achteten und auch liebten. Mit Aufkommen des Tourismus im 19. Jahrhundert schlug der Corvatsch zunehmend mehr Leute in seinen Bann. 1898 zogen Philip Mark und Claudio Saratz mit ihren Ski hinauf bis zum eisigen Grat des Piz Corvatsch und gaben damit in gewisser Weise den Startschuss für das „Skierlebnis Corvatsch“. Bald darauf setzten erste Bemühungen ein, das Gebiet einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. 1902 erhielt St. Moritz die Konzession zum Bau einer Drehseilbahn von St. Moritz-Bad zum Hahnensee. Der Anfang war gesetzt und öffnete den Raum für Visionen. Zwanzig Jahre später veranstalteten die Briten ihr erstes Sommerskirennen auf dem Corvatsch. Ende der 50er-Jahre beschlossen innovative Kräfte, den Bau einer Bergbahn bis auf 3303 Meter ins Auge zu fassen. Die Visionäre strebten danach, die Nordhänge von St. Moritz bis hin nach Sils zu erschliessen. 1963 war es schliesslich soweit. Eine Luftseilbahn und zwei Skilifte am Piz Corvatsch legten den Grundstein zur Sportarena Corvatsch und trugen die Skifahrer hinauf in die neu zu entdeckende Pistenwelt.

Von nun an gab es kein Halten mehr. Unermüdlich setzten sich treibende Kräfte dafür ein, Neues zu denken, Angedachtes fortzuführen, zu verbessern, auszubauen. 1971 wurde in Sils die Furtschellas-Bahn gegründet und bereits ein Jahr später verbanden sich Corvatsch und Furtschellas zu einem Skivergnügen im Grossformat. Zwei Jahre danach ging der zehnmillionste Gast durch das Drehkreuz.

Der Erfolg bestärkte, motivierte und wurde als Verpflichtung gesehen. Mit dem Augenmerk auf Erhöhung des Komforts und die Sicherheit wurde kontinuierlich am Naturabenteuer Corvatsch weitergefeilt.

Heute wartet ein traumhaftes Gebiet – aufgespannt zwischen dem betriebsamen St. Moritz und dem verträumten Sils – darauf, entdeckt zu werden. Ausgangspunkt ist eine Fahrt mit der Corvatsch-Bahn, die Entdecker, Abenteurer und Geniesser in wundersamer Ruhe an steilen Felswänden vorbeigleitend hinauf zum Grat bringt. Dort, auf 3303 Meter, liegt ihnen vor majestätischer Bergkulisse ein Paradies zu Füssen: 14 Transportanlagen und 120 Kilometer präparierte Pisten. Eine Skierlebniswelt, die auch das verwöhnteste Skifahrer- und Snowboarderherz höher schlagen lässt. Wem jedoch der Sinn nach einer beschaulicheren Art der Begegnung mit dem Corvatsch steht, der macht sich in Schneeschuhen in die weissverschneiten Weiten auf.

Die Geschichte des Skiservice Corvatsch ist eng mit der Sportarena Corvatsch verbunden. Als in den 60er-Jahren die Luftseilbahn am Corvatsch gebaut wurde, begann mein Vater Curdin Conrad, damals noch ein kleiner Junge, zu träumen und mit nur 23 Jahren verwirklichte er seine Vision: Eine Blockhütte in unmittelbarer Nähe der Pisten mit den ausgefallensten Produkten für den Skisport. In diesem Geschäft bin ich zwischen Hanson Skiboots und Spademan-Bindungen gross geworden. Beide inzwischen an Jahren gewachsen, sind wir noch stets voller Ideen und Visionen.

Unser grosser Dank geht an die Corvatsch AG, die uns bei unserem Freestyle-Fotoshooting auf „unserem Hausberg“ zur Seite stand und uns Beleuchtung, Pistenbully und vieles mehr zu Verfügung stellte sowie die Piste für uns präparierte und entscheidend zu diesem Magazin beigetragen hat.